• Ein perfektes Match: Die Sparda-Bank ist Naming-Right-Partner des Supercups 2022
    Supercup | VBL-News
    Die Sparda-Bank ist Naming-Right-Partner des diesjährigen, von Allianz MTV Stuttgart ausgerichteten, Supercups. Dabei tritt die Sparda-Bank unter anderem als Namensgeber mit einem eigens kreierten Eventlogo in Erscheinung. Beim Sparda-Bank Supercup am 01. November wird in der Porsche-Arena der erste Titel der Saison 2022/23 vergeben. Anpfiff der Begegnung ist um 17:15 Uhr. Normalerweise duellieren sich beim Supercup Meister und Pokalsieger. Da Allianz MTV Stuttgart in der abgelaufenen Saison sowohl das DVV-Pokalfinale als auch die Meisterschaft für sich entscheiden konnte, tritt der Double-Sieger gegen den SC Potsdam, Vizemeister der vergangenen Spielzeit, an.

    Die Sparda-Bank ist Naming-Right-Partner des diesjährigen, von Allianz MTV Stuttgart ausgerichteten, Supercups. Dabei tritt die Sparda-Bank unter anderem als Namensgeber mit einem eigens kreierten Eventlogo in Erscheinung.

    Beim Sparda-Bank Supercup am 01. November wird in der Porsche-Arena der erste Titel der Saison 2022/23 vergeben. Anpfiff der Begegnung ist um 17:15 Uhr. Normalerweise duellieren sich beim Supercup Meister und Pokalsieger. Da Allianz MTV Stuttgart in der abgelaufenen Saison sowohl das DVV-Pokalfinale als auch die Meisterschaft für sich entscheiden konnte, tritt der Double-Sieger gegen den SC Potsdam, Vizemeister der vergangenen Spielzeit, an.

    „Nach der langen Bundesliga-Pause sind wir – genauso wie alle Fans – natürlich heiß darauf, dass es endlich losgeht. Und dann gleich mit einer Neuauflage der beiden Meisterschaftsfinalgegner und das in eigener Halle: Einen besseren sportlichen Appetizer für die anstehende Saison gibt es garantiert nicht“, sagt Andreas Küchle, Marketingleiter beim Hauptpartner der Volleyballerinnen, der Sparda-Bank Baden-Württemberg. „Seit bald acht Jahren begleiten wir den Verein als Partner und wie in jeder Partnerschaft haben wir in dieser Zeit mitgefiebert, mitgefeiert, aber natürlich auch ab und an mal mitgelitten. Die Namensgebung war uns daher ein Herzenswunsch: Es zeigt die starke Verbundenheit, aber natürlich ist es auch ein Dankeschön für die vielen tollen Momente, die wir und alle Fans insbesondere in der vergangenen Saison mit dem Team erleben durften“, betont Küchle.


    Die Sparda-Bank ist Naming-Right-Partner des diesjährigen, von Allianz MTV Stuttgart ausgerichteten, Supercups und tritt dabei unter anderem mit einem eigens kreierten Eventlogo in Erscheinung. (Fotos: Moritz Bosold & Nicol Marschall)

    Alle Zuschauer:innen in der Porsche-Arena und vor den Bildschirmen können sich beim Sparda-Bank Supercup auf Volleyball-Unterhaltung auf höchstem Niveau freuen: In der abgelaufenen Finalserie der Playoffs boten die Matches zwischen Stuttgart und Potsdam Spannung bis zum letzten Spielzug. Erst im alles entscheidenden fünften Spiel konnten die Stuttgarterinnen mit einem Heimsieg die Meisterschaft perfekt machen.

    Aurel Irion, Geschäftsführer Allianz MTV Stuttgart: „Wir sind glücklich durch die Kooperation mit der Sparda-Bank einen starken Partner für den Supercup 2022 gefunden haben. Der Sparda-Bank Supercup ist das sportliche Highlight zum Saisonauftakt. Gemeinsam mit unseren Fans und Partnern wollen wir das Duell um den ersten Titel der Saison zu einem Volleyball-Fest machen, das in Erinnerung bleibt.“

    Tickets für das erste Volleyball-Highlight der Saison 2022/23 sind unter nachfolgenden Links verfügbar: www.ticketmaster.de oder www.sparda-bank-supercup.de/tickets.

    08.08.2022 11:03
  • Drei Tage Bounce House Cup zum Saisonstart der Volleyball Bundesliga Männer
    Supercup | VBL-News
    Die Volleyball Bundesliga-Saison 2022/23 startet bei den Männern mit einem sportlichen und medialen Feuerwerk: Vom 30. September bis 2. Oktober erlebt der Bounce House Cup seine Premiere. Die acht Teams aus der zurückliegenden Meisterschaftsrunde ermitteln in der Hildesheimer Volksbank-Arena den ersten Titelträger der neuen Spielzeit.  

    Die Volleyball Bundesliga-Saison 2022/23 startet bei den Männern mit einem sportlichen und medialen Feuerwerk: Vom 30. September bis 2. Oktober erlebt der Bounce House Cup seine Premiere. Die acht Teams aus der zurückliegenden Meisterschaftsrunde ermitteln in der Hildesheimer Volksbank-Arena den ersten Titelträger der neuen Spielzeit.  

    Die Idee zu dem innovativen Wettbewerbsformat war bereits im vergangenen Jahr entstanden. „Der Erfolg des interaktiven Bounce House-Medienerlebnisses hat uns bestärkt, gleich zum Auftakt wieder auf ein Live-Event zu setzen, bei dem die Fans nicht nur in der Halle, sondern von überall aus hautnah dabei sein können“, erklärt Julia Retzlaff, Geschäftsführerin Sport der Volleyball Bundesliga (VBL). Von Freitag bis Sonntag werden fast 40 Stunden Berichterstattung rund um die Bounce House-Stars beim Medienpartner SPONTENT auf Twitch zusammenkommen.

    Über 100 Top-Spieler an einem Ort

    „Damit wird das Potenzial des interaktiven Ansatzes, den wir gemeinsam mit der VBL verfolgen, optimal ausgenutzt, das passt wirklich perfekt“, unterstreicht SPONTENT-Macher Alexander Walkenhorst. Er hatte seinerzeit die Idee zu dem neuen Volleyballereignis geliefert. Mit den Helios GRIZZLYS Giesen fand sich schnell ein Ausrichter. „Wir sind stolz, unseren Fans und Sponsoren dieses Spektakel vor Ort bieten können. So ein Event hat es bisher noch nicht gegeben!“, freut sich deren Geschäftsführer Sascha Kucera. Am Wochenende vor dem Tag der deutschen Einheit sollen in Niedersachsen die Volleyballanhänger:innen aus dem ganzen Land voll auf ihre Kosten kommen.

    „Wo kann man schließlich sonst drei Tage lang über 100 Top-Spieler, bekannte Gesichter aus der Nationalmannschaft und internationale Spitzenvolleyballer von morgens bis abends auf einem Fleck erleben, auf und neben dem Spielfeld?“, so Kucera. Der erste Bounce House Cup-Gewinner wird gemäß der Platzierung aus der zurückliegenden Saison über Viertelfinale, Halbfinale und Finale ermittelt. Auch die weiteren Platzierungen werden ausgespielt, so dass jede Mannschaft – vom amtierenden Meister BERLIN RECYCLING Volleys bis zu den „jungen Wilden“ des TSV Haching München – täglich einmal zu erleben sein wird.


    Bei der Premiere des Bounce House Cups können sich die Fans auf drei Tage voller spannender Duelle auf Augenhöhe freuen.
    (Foto: Günter Kram)

    Tickets ab sofort erhältlich

    Die Juniorennationalspieler des VC Olympia Berlin, die in der kommenden Spielzeit wieder mittels Sonderspielrecht in der 1. Bundesliga aufschlagen, werden der Veranstaltung ebenfalls einen Besuch abstatten. Schließlich stehen abseits der Matches noch weitere Aktivitäten wie Media Day und Players Party für die Bounce House-Protagonisten an. Die Fans haben ab diesem Freitag (05.08.) um 12:00 Uhr Gelegenheit, sich auf www.ticketmaster.de ihre Teilnahme am Premieren-Event zu sichern. Karten für alle, die nicht nur im Chat und beim Live-Kommentar aus dem SPONTENT-Studio vor Ort, sondern direkt in der Arena mitfiebern wollen, gibt es sowohl für das gesamte Wochenende als auch die einzelnen Tage.

    05.08.2022 11:00
  • Vorverkaufsstart für Volleyball Supercup der Frauen in der Stuttgarter Porsche-Arena
    Supercup | VBL-News
    Wenn am 01. November DVV-Pokalsieger Allianz MTV Stuttgart und Vizemeister SC Potsdam gegeneinander antreten, wird in der Stuttgarter Porsche-Arena mit dem Volleyball Supercup der erste Titel der Saison 2022/23 vergeben. Anpfiff der Begegnung ist um 17.15 Uhr, Eintrittskarten sind ab dem heutigen Freitag, 15.07.2022 um 15:00 Uhr verfügbar.

    Wenn am 01. November DVV-Pokalsieger Allianz MTV Stuttgart und Vizemeister SC Potsdam gegeneinander antreten, wird in der Stuttgarter Porsche-Arena mit dem Volleyball Supercup der erste Titel der Saison 2022/23 vergeben. Anpfiff der Begegnung ist um 17:15 Uhr, Eintrittskarten sind ab dem heutigen Freitag, 15.07.2022 um 15:00 Uhr verfügbar.

    Beim Volleyball Supercup kämpfen normalerweise Meister und Pokalsieger um den ersten Titel der neuen Saison. Da Allianz MTV Stuttgart in der abgelaufenen Saison sowohl das DVV-Pokalfinale als auch die Meisterschaft für sich entscheiden konnte, tritt der Double-Sieger gegen den Vizemeister der vergangenen Spielzeit – den SC Potsdam – an. Beide Teams lieferten sich in der Finalserie der Playoffs spannende Duelle, in denen Potsdam und Stuttgart jeweils Auswärtssiege holten, ehe Stuttgart im alles entscheidenden fünften Spiel mit einem Heimsieg die Meisterschaft perfekt machte.


    Das erste Highlight der neuen Saison: Beim Volleyball Supercup in der Stuttgarter Porsche-Arena kämpfen Allianz MTV Stuttgart und der SC Potsdam um den ersten Titel der Saison 2022/23. (Foto: Nicol Marschall)

    Es ist nach Finalmatch vier in den Playoffs 2016 erst das zweite Mal in der Vereinsgeschichte, dass die Stuttgarterinnen in der Porsche-Arena aufschlagen. Damals wurde mit 5.392 Fans der bis heute gültige Rekord für ein Bundesligaspiel im deutschen Frauenvolleyball aufgestellt. Auf eine ähnliche Kulisse hoffen die Beteiligten beim Volleyball Supercup 2022.

    „Aufgrund der diesjährigen Weltmeisterschaften der Frauen findet der Volleyball Supercup verhältnismäßig spät statt, dafür können sich alle Fans auf einen absoluten Kracher vor einer beeindruckenden Kulisse freuen“, so Julia Retzlaff, Geschäftsführerin Sport der Volleyball Bundesliga. „Wir hoffen darauf, viele Volleyball-Fans in der Porsche-Arena begrüßen zu dürfen und gemeinsam einen gelungenen Volleyball Supercup zu feiern!“

    Auf diesen ganz besonderen Saisonstart in der eigenen Stadt freut sich auch Aurel Irion, Geschäftsführer Allianz MTV Stuttgart: „Für uns ist es großartig, den Volleyball Supercup in Stuttgart zu haben. Wir werden in der Porsche-Arena ein tolles Spiel mit mehr als 4.000 Zuschauern und Zuschauerinnen erleben. Der Club und auch Stuttgart als Sportstadt sind stolz, dieses erste Highlight der neuen Saison mit der VBL zusammen auszurichten.“

    Allianz MTV Stuttgart konnte den Supercup – bei vier Teilnahmen – bereits einmal gewinnen, der SC Potsdam ist zum ersten Mal dabei. Die Brandenburgerinnen waren in der letzten Saison das einzige Bundesligateam, das Stuttgart besiegen konnte. Es ist also alles angerichtet für einen spannenden Volleyballabend.

    Tickets gibt es unter: www.ticketmaster.de oder www.volleyball-supercup.de/tickets.

    Für alle Fans, die nicht live vor Ort dabei sein können, ist gesorgt: Der Volleyball Supercup der Frauen wird live auf SPORT1 im Free-TV und im 24/7-Stream auf SPORT1.de sowie bei SPORT1 Extra zu sehen sein.

    Alle Informationen zum Saisonauftakt der Volleyball Bundesliga der Männer werden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.

    15.07.2022 12:45
  • Dresdner SC gewinnt ersten Titel der Saison
    VBL | Pressemitteilungen
    Der erste Titel der Volleyball Bundesliga-Saison geht an den Dresdner SC. Der amtierende Meister setzte sich in einem packenden Klassiker gegen Pokalsieger und Supercup-Seriensieger SSC PALMBERG Schwerin mit 3:2 (25:17, 25:18, 17:25, 18:25, 15:10) durch. Schwerin verpasste damit in der heimischen PALMBERG ARENA den angepeilten fünften Supercup-Sieg in Serie. Stattdessen jubelt der DSC und holt sich vor rund 950 Zuschauern den ersten Supercup-Titel der Vereinsgeschichte.

    Der erste Titel der Volleyball Bundesliga-Saison geht an den Dresdner SC. Der amtierende Meister setzte sich in einem packenden Klassiker gegen Pokalsieger und Supercup-Seriensieger SSC PALMBERG Schwerin mit 3:2 (25:17, 25:18, 17:25, 18:25, 15:10) durch. Schwerin verpasste damit in der heimischen PALMBERG ARENA den angepeilten fünften Supercup-Sieg in Serie. Stattdessen jubelt der DSC und holt sich vor rund 950 Zuschauern den ersten Supercup-Titel der Vereinsgeschichte.

    „Ich bin extrem stolz auf meine Mannschaft, dass sie hier so abgeliefert hat“, sagte DSC-Coach Alexander Waibl. „Wir haben in den ersten Sätzen überragend gespielt. Danach hat uns Schwerin den Schneid abgekauft. Aber im Tiebreak waren wir wieder da und haben das Ding verdient gewonnen.“

    Revanche geglückt: Dresdnerinnen können jubeln. (Foto: Michael Dittmer)

    Die Damen aus Sachsen dominierten die sechste Auflage des Supercups von Beginn an. Präsenter auf dem Feld und in den entscheidenden Momenten näher am Ball, erspielten sie sich schnell einen Drei-Punkte-Vorsprung im ersten Satz. Der SSC, der nach der abgelaufenen Saison einige Veränderungen im Kader aufweist, hatte mit Abstimmungsproblemen zu kämpfen, vermeintlich leichte Bälle fanden keine Abnehmerin. Mit einer starken Aufschlagserie von Mittelblockerin Monique Strubbe und einer konzentrierten Abwehrleistung setzen sich die Dresdnerinnen mit 16:9 deutlich ab und sorgten so für die Vorentscheidung im ersten Durchgang. Nationalspielerin Jennifer Janiska war es letztlich, die den Satzball zum 25:17 mit einem feinen Shortcut auf den „Marktplatz“ verwandelte.

    Auch im zweiten Satz zeigte Dresden deutlich, dass sich das Team in der PALMBERG ARENA etwas vorgenommen hatte. Schnell ging der amtierende Meister mit 5:0 in Führung und gab die Führung im Satzverlauf nicht mehr her. Dresden behielt bei langen Ballwechseln zumeist die Oberhand, so auch beim hart umkämpften Punkt zum 17:11. Erneut war es Janiska, die den Satzball zum 25:18 auf den Boden brachte.

    Schwerin wäre nicht Schwerin, wenn die zwei deutlichen Satzverluste keine Reaktion hervorriefen. Offenbar hatte Trainer Felix Koslowski in der Pause die richtigen Worte gefunden. In Durchgang drei begannen die Gastgeberinnen konzentrierter und erspielten sich ihrerseits erstmals eine deutliche Führung. DSC-Coach Alexander Waibl zog beim 3:8 aus seiner Sicht bereits die zweite Auszeit des Satzes. Angeführt von der neugewählten Spielführerin Femke Stoltenborg, ließen sich die SSC-Damen den Durchgang allerdings nicht mehr nehmen. Mit 25:17 endete Satz drei zu Gunsten der Schwerinerinnen.

    Auf dem Papier schien auch Satz vier eine klare Angelegenheit zu sein. Mit 25:18 sicherte sich der SSC den Durchgang und rettete sich in den Tiebreak. Viele umkämpfte Ballwechsel sorgten allerdings für reichlich Spannung. Besonders die deutlich verbesserte Blockarbeit brachte Schwerin die entscheidenden Punkte. Die Zuschauer zündeten Mitte des Satzes, als Dresden sich auf 17:19 herangespielt hatte, den Heimvorteil und peitschen ihren Schweriner SC mit Standing Ovations an.

    Also hieß es: Alles auf Anfang und auf in den Tiebreak, bei dem der DSC unter anderem durch ein Ass den besseren Start erwischte - 4:1.  Das Spiel hatte nun alle Emotionen, die der Volleyballsport zu bieten hat. Der pure Wille dominierte auf beiden Seiten. Letztlich hatte der DSC den etwas längeren Atem und gewann die 6. Auflage des Supercups mit 15:10 im Tiebreak. Maja Storck, die mit insgesamt 25 Punkten die erfolgreichste Spielerin auf dem Feld war, verwandelte den ersten Matchball mit einem krachenden Aufschlag.

    Im Gespräch mit dem Sender Sport1, der das gesamte Spiel übertragen hatte und als starker Partner die Saison der Frauen-Bundesliga begleitet, gratulierte Schwerins Libera Anna Pogany den Siegerinnen: „Glückwunsch an Dresden, das Team hat heute überragend gespielt. Wir haben uns zum Tiebreak gekämpft. Ein fünfter Satz kann so oder so ausgehen. Und heute war Dresden einfach ein Stückchen besser.“

    Zum MVP des Spiels ist Dresdens Kapitänin Jennifer Janiska gewählt worden.

    Autorin: Franziska Wagener

    02.10.2021 20:53

"Geile Chance, den ersten Titel zu holen"

VBL | Pressemitteilungen

Der erste Titel der Saison hat immer seinen Reiz, umso mehr, wenn endlich wieder Fans dabei sein dürfen. Die Meister und Pokalsieger der Volleyball-Bundesliga (VBL) bei Männern und Frauen ringen am Samstag (ab 17 Uhr) in der PALMBERG ARENA in Schwerin vor bis zu 1.000 Anhängern mit reichlich Start-Euphorie um die erste Trophäe der Spielzeit. Bei der sechsten Ausgabe des jungen, aber mittlerweile etablierten Wettbewerbs will Gastgeber SSC Palmberg Schwerin den Henkelpott im Klassikerduell gegen Meister Dresdner SC zum fünften Mal in Serie gewinnen. Ebenso wie bei den Frauen kommt es auch bei den Männern zu einer Neuauflage des Supercup-Matches des Vorjahres. Pokalsieger United Volleys Frankfurt fordert den Meister und zweimaligen Supercup-Gewinner Berlin Recycling Volleys heraus.

Das Klassikerduell zwischen Schwerin und Dresden sorgt bei Aktiven und Fans allein schon wegen der Rivalität der Klubs für Kribbeln. „Ich freue mich echt riesig auf das erste Kräftemessen gegen Dresden und habe dieses Jahr viel Vertrauen in die Mannschaft”, sagt SSC-Zuspielerin Femke Stoltenborg, die zur neuen Spielführerin ernannt wurde. Die auf sechs Positionen veränderte frische Schweriner Mannschaft kann die Erfahrung aus zwei Testspielen gegen Topklub VakifBank Istanbul einbringen. „Diese Spiele gegen eine der drei besten Mannschaften auf der Welt waren sehr lehrreich für uns”, sagt Trainer Felix Koslowski. Der Supercup nun sei „speziell für uns etwas Besonderes, weil wir das erste Mal wieder mit Zuschauern spielen können. Wir wollen gleich eine gute Leistung zeigen. Darauf arbeiten wir die ganze Vorbereitung hin”, betont Schwerins Coach, der auf seinen kompletten Kader bauen kann.

Kampf auf Augenhöhe zwischen Dresden und Schwerin. (Foto: Sebastian Wells)

Der Dresdner SC muss wegen einer Bänderdehnung wohl auf Libera Sophie Dreblow verzichten. „Es würde schon an ein Wunder grenzen, wenn sie spielen könnte”, sagt DSC-Trainer Alexander Waibl. Eine personelle Herausforderung für die Dresdnerinnen, da sie durch den Ausfall von Zugang Jacqueline Quade (Kreuzbandriss) ohnehin in der Annahme kreativ sein müssen. So muss der Meister aktuell auf die Eigengewächse Sina Stöckmann und Julia Wesser setzen, was allerdings ohnehin Klubphilosophie ist. „Der Supercup ist ein guter Gradmesser für den aktuellen Stand des Leistungsvermögens”, sagt Waibl. Doch der Coach weiß, dass seine Mannschaft nach den Abgängen von Leistungsträgerinnen wie Lena Stigrot, Lenka Dürr und Camilla Weitzel noch Zeit zur Entwicklung braucht. Nichtsdestotrotz möchte er beim Supercup sehen, „dass das Team auch emotional stabil spielt”. In der Vorbereitung gab es wie jüngst bei der 2:3-Niederlage in Potsdam stets Phasen, in denen die Gruppe wackelte. „Da wollen wir einen Schritt vorankommen, um gerade bei einem solchen Spiel, das live übertragen wird, bei dem es um einen ersten Titel geht und bei dem die Spielerinnen ein bisschen Druck verspüren, besonders aggressiv zu sein.”

Bei den Männern scheint die Ausgangslage eindeutiger. Meister BR Volleys geht als klarer Favorit in das Duell. Der Ligaprimus hat durch die Verpflichtungen von Libero Santiago Danani – Bronzemedaillengewinner mit Argentinien bei den Olympischen Spielen in Tokio – und Außen-Annahme-Akteur Ruben Schott noch mehr Stabilität dazugewonnen, während Säulen der Mannschaft wie Zuspieler und Kapitän Sergey Grankin und Scorer Benjamin Patch in Berlin geblieben sind und jetzt noch mehr Verantwortung übernehmen. „Natürlich müssen wir mit dieser Mannschaft um alle nationalen Titel kämpfen”, sagt Manager Kaweh Niroomand. Dazu zählt auch der Supercup, den die Berliner zuletzt zwei Mal in Serie gewinnen konnten. Allerdings fehlen in Schwerin gleich drei Akteure: die französischen Außen-Annahme-Spieler Samuel Tuia (Muskelfaserriss) und Timothée Carle sowie Mittelblocker Anton Brehme (beide Kniebeschwerden). Doch der Sieg im Härtetest beim polnischen Topklub Belchatow (3:2) zeigte, dass das erfahrene Team trotz kurzer Vorbereitungszeit schon auf hohem Niveau abliefern kann.

Pokalsieger Frankfurt und Meister Berlin treffen in Schwerin aufeinander. (Foto: Conny Kurth)

Herausforderer United Volleys rechnet sich dennoch Chancen aus. „Das Spiel hat schon Prestige und ist für uns eine geile Chance, bei diesem Höhepunkt gleich zu Beginn der Saison einen Titel zu holen”, sagt Frankfurts Diagonalangereifer Jochen Schöps. Der Routinier kündigt an: „Wir sind der Außenseiter, aber geben Vollgas. Chancen gibt es bei einem solchen Ein-Tages-Event immer. Man kann auch Berlin mal auf dem falschen Fuß erwischen. Wir werden sehen, ob wir sie ärgern können.” Der Supercup fehlt übrigens noch in der üppigen Titelsammlung des 37 Jahre alten mehrfachen deutschen und polnischen Meisters sowie Champions-League-Siegers, der sich auch auf die Kulisse freut. „Mit Zuschauern ist es wieder viel emotionaler. Wir wollen die Fans mitreißen und Stimmung von ihnen aufnehmen”, kündigt Schöps an.

Tickets

Für Kurzentschlossene sind noch wenige Tickets unter www.ticketmaster.de verfügbar. Es gibt keine Karten an der Tageskasse.
Bei der Veranstaltung kommt die 3G-Regelung zum Tragen. Das bedeutet, dass der Einlass nur mit einem entsprechenden Nachweis über eine Impfung, die Genesung oder mit einem offiziellen Test, der nicht älter als 24 Stunden sein darf, möglich ist. Während des gesamten Aufenthalts in der Arena gilt die Maskenpflicht. Diese muss auch am Platz getragen werden. Essen und Trinken ist auf den Plätzen nicht gestattet.

Autor: Ullrich Kroemer

veröffentlicht am Freitag, 1. Oktober 2021 um 15:14; erstellt von Westebbe, Janina
letzte Änderung: 09.11.21 17:26