• BR Volleys holen den ersten Titel der Saison
    Supercup | VBL-News
    Die BERLIN RECYCLING Volleys sind der erste Bounce House Cup-Sieger in der Geschichte des deutschen Volleyballs. Der amtierende Meister setzte sich im Finale des neuen Ligacup-Formats in der Volksbank-Arena in Hildesheim mit 3:0 (25:15, 25:23: 25:22) gegen den VfB Friedrichshafen durch. Am Ende eines langen Spieltags nahm der neue Berliner Zuspieler und Kapitän Angel Trinidad die Siegertrophäe, eine gelaserte Holzscheibe, entgegen.

    Die BERLIN RECYCLING Volleys sind der erste Bounce House Cup-Sieger in der Geschichte des deutschen Volleyballs. Der amtierende Meister setzte sich im Finale des neuen Ligacup-Formats in der Volksbank-Arena in Hildesheim mit 3:0 (25:15, 25:23, 25:22) gegen den VfB Friedrichshafen durch. Am Ende eines langen Spieltags nahm der neue Berliner Zuspieler und Kapitän Angel Trinidad die Siegertrophäe, eine gelaserte Holzscheibe, entgegen.

    Die Berliner ließen den VfB im ersten Satz nicht ins Spiel kommen und dominierten mit starken Angriffen und Druck über den Aufschlag. Erst in Durchgang zwei steigerten die Häfler ihre Leistung und schnupperten am Satzgewinn. Ein überragend aufschlagender Ruben Schott brachte Berlin jedoch den Satz. Die Volleys blieben weiterhin konstant und nutzten den dritten Matchball zum Titelgewinn. „Wir haben nicht damit gerechnet, dass wir Friedrichshafen heute 3:0 weghauen. Wir sind nicht als Favoriten ins Spiel gegangen. Vielleicht konnten wir deswegen so befreit aufspielen“, sagte Berlins Außenangreifer Ruben Schott. Die kleine Holzscheibe für den Bounce House Cup-MVP des Turniers erhielt BRV-Diagonalangreifer Marek Sotola.


    Die BERLIN RECYCLING Volleys sind der erste Bounce House Cup-Sieger in der Geschichte des deutschen Volleyballs.
    (Foto: Justus Stegemann)

    Julia Retzlaff, Geschäftsführerin Sport der Volleyball Bundesliga, blickt zufrieden auf den erstmals ausgetragenen Ligacup: „Wir haben eine tolle Veranstaltung erlebt, mit vielen spannenden Spielen. Positives Feedback kam bereits von Zuschauern und Zuschauerinnen, Teams und Spielern. Das Ganze hat definitiv Lust auf die anstehende Bundesliga-Saison gemacht. Wir danken den Helios GRIZZLYS Giesen für die großartige Ausrichtung des ersten Bounce House Cups und unserem Medienpartner SPONTENT. “

    Platz drei in der Gesamtwertung sicherten sich die Energiequelle Netzhoppers KW-Bestensee, die beim 3:1 (16:25, 35:33, 25:23, 25:18) gegen die SVG Lüneburg erneut für eine kleine Überraschung sorgten. Nachdem Lüneburg den ersten Satz souverän für sich entschied und die Netzhoppers in Durchgang zwei bereits mit vier Punkten zurücklagen, kämpfte sich das Team von Coach Tomasz Wasilkowski zurück ins Spiel. Beide Mannschaften hatten mehrere Möglichkeiten, ehe die Brandenburger ihren siebten Satzball verwandelten. Anschließend kam das Team um Außengreifer Theo Timmermann immer besser ins Spiel. „Das hat wahrscheinlich keiner so erwartet, aber das haben wir uns vorgenommen“, sagte Timmermann, der auch zum Bounce House-MVP des Spiels gewählt wurde. Lüneburgs Neuzugang Yann Böhme war trotz Niederlage nicht unzufrieden: „Insgesamt können wir trotzdem hier positiv rausgehen. In manchen Punkten können und müssen wir noch etwas rausholen.“

    Vor der Partie überreichte VBL-Geschäftsführerin Julia Retzlaff dem MVP der Vorsaison, Jordan Ewert von der SVG Lüneburg, den Pokal des wertvollsten Spielers. Ewert hatte in der Spielzeit 2021/22 sieben goldene und fünf silberne Medaillen geholt.

    In einem mehr als spannenden Spiel sicherten sich die SWD powervolleys Düren den fünften Platz im Turnier. Die Dürener setzten sich 3:2 (25:27, 25:22, 18:25, 25:19, 15:10) gegen stark aufspielende WWK Volleys Herrsching durch. Zuspieler Eric Burggräf war zufrieden mit der Leistung des Tages: „Wir mussten zeigen, dass wir ein gutes Team sind. Wir sind im fünften Satz stark zurückgekommen. Ich bin froh, dass es jetzt so ausgegangen ist.“ Bounce House-MVP der Begegnung wurde Dürens Außenangreifer Tobias Brand, der seine Mannschaft mit spektakulären Angriffen immer wieder im Spiel hielt. Auf Herrschinger Seite überzeugte erneut Lenny Graven. „Heute hat jeder gezeigt, dass er die Berechtigung hat, auf dem Platz zu stehen. Auch wenn wir verloren haben, haben wir unser Minimalziel erreicht. Am Samstag zählt es dann richtig“, sagte der erst 18 Jahre alte Libero. Am kommenden Wochenende treffen Düren und Herrsching am ersten Spieltag der Bundesliga-Saison erneut aufeinander.

    Im Spiel um Platz sieben gelang den Gastgebern Helios GRIZZLYS Giesen mit dem 3:0 (25:18, 25:19, 25:19) über den TSV Haching München ein versöhnlicher Abschluss. „Wir haben uns sehr schwergetan in den Spielen eins und zwei. Immerhin haben wir das letzte Spiel jetzt gewonnen, auch wenn wir uns zwei Siege als Ziel gesetzt hatten“, sagte Diagonalangreifer Hauke Wagner. Das Spiel gegen Haching dominierten die Grizzlys, der Sieg war zu keinem Zeitpunkt gefährdet. Dementsprechend enttäuscht zeigte sich Hachings Philipp Schumann. „Wir haben heute nicht gut gespielt. Der Gegner gewinnt nicht, wir verlieren. Wir machen zu viele dumme Fehler. Daran müssen wir arbeiten“, sagte der erfahrene Diagonalangreifer am Bounce House-Mikrofon.

    Weitere Stimmen zum Bounce House Cup

    Hauke Wagner (Helios GRIZZLYS Giesen): „Überrascht bin ich von den Netzhoppers, die haben gegen Friedrichshafen ein richtig gutes Spiel gemacht. Man hat bei dem Turnier gesehen, dass alle Mannschaften näher zusammengerückt sind. Das war eine gute Veranstaltung.“

    Eric Burggräf (SWD powervolleys Düren): „Es ist wie früher deutsche Meisterschaften – es war ein richtig cooles Erlebnis. Drei Tage, drei Spiele, das war für einige Positionen schon heftig. Aber es ist eine großartige Sache.“

    Lenny Graven (WWK Volleys Herrsching): „Danke für das Format. Das war geil.“

    Ruben Schott (BERLIN RECYCLING Volleys): „Hat mega Spaß gemacht hier. Ich glaube, die Zuschauer hier und im Chat haben geilen Volleyball gesehen.“

    03.10.2022 00:04
  • Friedrichshafen und Berlin stehen im Finale des Bounce House Cups
    Supercup | VBL-News
    Der VfB Friedrichshafen und die BERLIN RECYCLING Volleys stehen im Finale des Bounce House Cups. Am zweiten Spieltag des neuen Ligaformats in der Volksbank-Arena in Hildesheim gewannen der aktuelle DVV-Pokalsieger und der amtierende Meister aus Berlin ihre Halbfinals und spielen am morgigen Sonntag um 20:00 Uhr um den ersten Titel der Saison und den Eintrag in die Geschichtsbücher als erster Bounce House Cup-Sieger überhaupt. „Wir dürfen uns sicherlich auf ein spannendes Finale freuen. Beide Teams haben an den letzten beiden Tagen gezeigt, dass sie sich bereits in beeindruckender Form befinden“, sagt Julia Retzlaff, Geschäftsführerin Sport der Volleyball Bundesliga (VBL).

    Der VfB Friedrichshafen und die BERLIN RECYCLING Volleys stehen im Finale des Bounce House Cups. Am zweiten Spieltag des neuen Ligaformats in der Volksbank-Arena in Hildesheim gewannen der aktuelle DVV-Pokalsieger und der amtierende Meister aus Berlin ihre Halbfinals und spielen am morgigen Sonntag um 20:00 Uhr um den ersten Titel der Saison und den Eintrag in die Geschichtsbücher als erster Bounce House Cup-Sieger überhaupt. „Wir dürfen uns sicherlich auf ein spannendes Finale freuen. Beide Teams haben an den letzten beiden Tagen gezeigt, dass sie sich bereits in beeindruckender Form befinden“, sagt Julia Retzlaff, Geschäftsführerin Sport der Volleyball Bundesliga (VBL).

    Der VfB Friedrichshafen setzte sich gegen die Energiequelle Netzhoppers KW-Bestensee mit 3:1 (26:28, 29:27, 25:19, 25:15) durch. Dabei erwiesen sich die Netzhoppers einmal mehr als harter Prüfstein gegen den Favoriten. Besonders in Satz eins und zwei begegneten sich die Teams auf Augenhöhe – dementsprechend stand ein 1:1 zu Buche. Anschließend verloren die Netzhoppers ein wenig den Faden und Friedrichshafen spielte seine Stärken gnadenlos aus. „Der letzte Satz wird nicht ganz dem gerecht, was wir spielen können. Insgesamt war es aber ein gutes Spiel von uns“, sagte Zuspieler Mario Schmidgall am Bounce House-Mikrofon. „Unser Ziel ist es jetzt, mit dem dritten Platz rauszugehen.“ VfB-Außenangreifer Tim Peter zollte dem Gegner Respekt: „Die Netzhoppers waren sehr beständig heute, aber in den Sätzen drei und vier haben wir sie im Block besser in den Griff gekriegt und das hat uns schon sehr geholfen.“

    Die BERLIN RECYCLING Volleys zeigten in ihrem Halbfinale gegen die SVG Lüneburg schon mal, wo der Hase in dieser Saison langläuft. Das 3:1 (25:17, 25:15, 21:25, 25:21) der Berliner war phasenweise hochklassig und atemberaubend. In den Sätzen eins und zwei bewiesen die BR Volleys angeführt vom super aufgelegten Außenangreifer Timothée Carle, der von den Zuschauer:innen auf Twitch mit großem Vorsprung zum MVP des Spiels gewählt wurde, ihre Klasse. Die Einwechslung von Zuspieler Hannes Gerken brachte Lüneburg im dritten Satz besser ins Spiel: „Die Energie auf dem Feld war in diesem Satz eine ganz andere. Das hat richtig gut geklappt“, sagte Gerken, dem es gelang, Lukas Maase besser einzusetzen. In Durchgang vier ließ Berlin dann nichts mehr anbrennen. BRV-Außenangreifer Ruben Schott war nach dem Abpfiff zufrieden: „Ich bin überrascht, dass wir doch so gut gespielt haben. Gerade in der Abstimmung Zuspiel und Angriff lief das wirklich richtig gut heute.“


    Die BERLIN RECYCLING Volleys jubeln über ihren Einzug in das Finale des Bounce House Cups.
    (Foto: Elisabeth Kloth)

    Nach der unerwartet deutlichen Auftakt-Niederlage am Freitag meldeten sich die SWD powervolleys Düren mit einem 3:0 (27:25, 25:12, 25:23) gegen die Gastgeber Helios GRIZZLYS Giesen zurück. In den Sätzen eins und drei lag das Team von Trainer Rafal Murczkiewicz deutlich zurück und zündete erst zum Satzende den Turbo. Giesen nutzte in diesen Phasen die eigenen Chancen nicht, Satz zwei lief gänzlich aus dem Ruder. Grizzly Noah Baxpöhler fasste zusammen: „Bei uns ist der Wurm drin. Vielleicht haben wir ein bisschen Angst zu gewinnen. Aber in zwei, drei Wochen sieht es anders aus.“ Auch Gegner Tobias Brand stellt fest: „Giesen ist kein schlechtes Team.“ In der eigenen Mannschaft sieht er ebenfalls noch Potenzial: „Heute konnten wir das Spiel drehen, was uns gestern nicht gelungen ist. Das war schon befreiend, dass wir es heute besser umgesetzt haben. Da geht noch mehr.“ Bounce House-MVP des Spiels wurde Dürens Filip John.

    Im Spiel um Platz fünf trifft Düren auf die WWK Volleys Herrsching, die sich im Bayern-Duell gegen den TSV Haching München mit 3:1 (25:17, 24:26, 25:17, 25:17) durchsetzten. „Das hat heute richtig Bock gemacht. Wir haben uns vorgenommen, viel über den Aufschlag Druck zu machen und das ist uns heute auch gelungen“, sagte Herrschings Außenangreifer Jonas Sagstetter. „Es war cool zu sehen, dass wir alle was draufhaben.“ Herrsching machte es dem Gegner auch über den Block schwer, zu einfachen Punkten zu kommen. Haching hatte die stärkste Phase in Satz zwei, als das Team von Coach Bogdan Tanase einen zwischenzeitlichen Drei-Punkte-Rückstand aufholte und den Durchgang gewann.

    Die Spiele vom Sonntag, 02. Oktober, im Überblick:

    • Spiel um Platz 7: 11:00 Uhr TSV Haching München – Helios GRIZZLYS Giesen
    • Spiel um Platz 5: 14:00 Uhr WWK Volleys Herrsching – SWD powervolleys Düren
    • Spiel um Platz 3: 17:00 Uhr SVG Lüneburg – Energiequelle Netzhoppers KW-Bestensee
    • Finale: 20:00 Uhr BERLIN RECYCLING Volleys – VfB Friedrichshafen

    02.10.2022 00:26
  • Bounce House Cup startet mit spektakulären Ballwechseln
    Supercup | VBL-News
    Die Saison der Volleyball Bundesliga der Männer ist mit einem Spektakel eröffnet worden. Beim neu ins Leben gerufenen Bounce House Cup in Hildesheim gingen am ersten der drei Turniertage vier Spiele über die Bühne. „Das war ein sehr guter Auftakt für unser neues Format. Wir haben in dieser frühen Phase der Saison tolle Ballwechsel gesehen. Ich freue mich auf die kommenden zwei Tage“, sagt Julia Retzlaff, Geschäftsführerin Sport der Volleyball Bundesliga (VBL). Der Clou am neuen Ligacup-Format – auch Samstag und Sonntag werden alle acht Teams wieder zu sehen sein.

    Die Saison der Volleyball Bundesliga der Männer ist mit einem Spektakel eröffnet worden. Beim neu ins Leben gerufenen Bounce House Cup in Hildesheim gingen am ersten der drei Turniertage vier Spiele über die Bühne. „Das war ein sehr guter Auftakt für unser neues Format. Wir haben in dieser frühen Phase der Saison tolle Ballwechsel gesehen. Ich freue mich auf die kommenden zwei Tage“, sagt Julia Retzlaff, Geschäftsführerin Sport der Volleyball Bundesliga (VBL). Der Clou am neuen Ligacup-Format – auch Samstag und Sonntag werden alle acht Teams wieder zu sehen sein.

    Im ersten Spiel des Tages setzten sich am Freitagmittag die BERLIN RECYCLING Volleys mit 3:0 (25:11, 25:21, 25:21) gegen den TSV Haching München durch. Mann des ersten Satzes war BR Volleys-Außenangreifer Ruben Schott, der bis zum 8:0-Zwischenstand fünf Asse ins Feld zauberte. Nach dem holprigen Start stabilisierten sich die Hachinger und boten dem aktuellen Meister von Cheftrainer Cedric Enard mehr Paroli. „Dieser Start ins Turnier war in Ordnung, aber wir wollen uns weiter steigern. In allen Bereichen und mit allen Spielern arbeiten wir an der Abstimmung“, sagte Enard nach dem Abpfiff.

    Im Halbfinale treffen die BR Volleys auf die SVG Lüneburg. Im Prime-Time-Spiel des Tages gewannen die Lüne Hünen um Trainer Stefan Hübner ein hart umkämpftes Spiel gegen die WWK Volleys Herrsching mit 3:2 (25:21, 25:20, 23:25, 22:25, 15:12). Lüneburg erkämpfte sich eine solide 2:0-Führung, ehe die Bayern eine ordentliche Schippe drauflegten. Im Tiebreak nutzte Lukas Maase den zweiten Matchball für die SVG zum Sieg. „Das war vielleicht nicht das schönste Spiel, aber für die Zuschauer war es bestimmt super“, sagte Maase. „Wir waren nicht konstant, aber wir haben gewonnen. Darüber können wir uns freuen.“ Weniger freuen konnte sich der erst 18 Jahre alte Herrschinger Libero Lenny Graven, der die Fans im Bounce House begeisterte: „Klar, ich bin enttäuscht, aber es war trotzdem ein geiles Spiel.“

    Der VfB Friedrichshafen ist mit einem Sieg gegen die Gastgeber Helios GRIZZLYS Giesen ins Halbfinale des Bounce House Cups eingezogen. Die Häfler setzten sich in der Volksbank-Arena überzeugend mit 3:0 (25:19 25:17 25:22) durch. Dementsprechend zufrieden war VfB-Coach Mark Lebedew, der zum ersten Mal in der Saisonvorbereitung seinen Kader zusammen hatte. „Viele Sachen haben schon gut funktioniert. Das war ein gutes Spiel von uns. Nun schauen wir, was noch möglich ist in den nächsten Tagen“, so Lebedew. Weniger zufrieden war Grizzly Lorenz Karlitzek: „Wir haben eine noch bessere Mannschaft als letztes Jahr. Aber das aufs Feld zu bringen ist uns heute noch nicht gelungen.“


    Die Energiequelle Netzhoppers KW-Bestensee freuen sich über den Einzug ins Halbfinale des Bounce House Cups.
    (Foto: Elisabeth Kloth)

    Im Halbfinale treffen die Häfler auf die Energiequelle Netzhoppers KW-Bestensee, die gegen die SWD powervolleys Düren für eine kleine Underdog-Überraschung sorgten. Das Team von Trainer Tomasz Wasilkowski setzte sich 3:1 (25:22, 19:25, 25:19, 25:20) gegen den Vorjahres-Dritten durch. Besonders Netzhoppers-Neuzugang Randy Deweese auf der Diagonalposition und Routinier Dirk Westphal wussten zu überzeugen. „Für uns war wichtig zu zeigen, dass wir gute Teams schlagen können. Eins, zwei Mannschaften wissen jetzt, dass sie gegen uns gut spielen müssen. Wir haben uns Respekt verdient“, sagte Westphal, der von den Zuschauer:innen auf dem Twitch-Kanal von Spontent zum Bounce House-MVP des Spiels gewählt wurde.

    Morgen geht die wilde Reise in Hildesheim weiter. Wer live dabei sein will, kann noch immer Tickets auf www.ticketmaster.de oder an der Abendkasse erwerben.

    Die Spiele vom Samstag, 01. Oktober, im Überblick:

    Spiele um Platz 5-8

    • 11:00 Uhr Helios GRIZZLYS Giesen – SWD powervolleys Düren
    • 14:00 Uhr TSV Haching München – WWK Volleys Herrsching

    Halbfinals

    • 17:00 Uhr VfB Friedrichshafen – Energiequelle Netzhoppers KW-Bestensee
    • 20:00 Uhr BERLIN RECYCLING Volleys – SVG Lüneburg

    01.10.2022 00:31
  • Volles Programm beim Bounce House Cup: 3 Tage, 8 Teams, 12 Spiele
    Supercup | VBL-News
    Der Bounce House Cup der Volleyball Bundesliga der Männer kommt mit großen Schritten näher: Vom 30. September bis 2. Oktober steigt das Opening-Event der Spielzeit 2022/23 in der Hildesheimer Volksbank-Arena. Mit dabei sind alle acht Teams, die sich in der Vorsaison ihren Platz gesichert haben. Der Spielmodus garantiert jeder Mannschaft ein Match pro Tag. Die Fans aus ganz Deutschland haben also während des kompletten Turniers Gelegenheit, ihren Favoriten live oder am Bildschirm die Daumen zu drücken.

    Der Bounce House Cup der Volleyball Bundesliga der Männer kommt mit großen Schritten näher: Vom 30. September bis 2. Oktober steigt das Opening-Event der Spielzeit 2022/23 in der Hildesheimer Volksbank-Arena. Mit dabei sind alle acht Teams, die sich in der Vorsaison ihren Platz gesichert haben. Der Spielmodus garantiert jeder Mannschaft ein Match pro Tag. Die Fans aus ganz Deutschland haben also während des kompletten Turniers Gelegenheit, ihren Favoriten live oder am Bildschirm die Daumen zu drücken.

    Mehr als 40 Stunden werden von Freitag bis Sonntag beim Medienpartner SPONTENT auf www.twitch.tv gestreamt. Genauso attraktiv dürfte jedoch die Gelegenheit sein, die Bounce House-Stars auf und neben dem Spielfeld live zu erleben – so viel Bundesliga gab es noch nie auf einer Stelle. Das Sendestudio wird eigens in die Arena verlegt, um auch vor, nach und während der Partien ganz nah an die Spieler heranzukommen. „Ich bin schon heiß darauf, endlich selbst im Bounce House mitmischen zu dürfen“, freut sich Nationalspieler Jakob Günthör. Der Neuzugang beim Ausrichter Helios GRIZZLYS Giesen ist derzeit noch mit dem DVV-Team bei der Weltmeisterschaft in Slowenien und Polen im Einsatz.


    Ausrichter Helios GRIZZLYS Giesen freut sich auf hochklassige Duelle beim ersten Bounce House Cup. Das Team trifft in seinem Auftaktmatch auf den amtierenden DVV-Pokalsieger VfB Friedrichshafen. (Foto: E. Kloth)

    Freitag: 5-Euro-Ticket – Schüler:innen, Student:innen und Vereine im Fokus

    Auch sein Mittelblocker-Kollege Anton Brehme vom Deutschen Meister BERLIN RECYCLING Volleys blickt erwartungsvoll nach Hildesheim: „In der zurückliegenden Saison konnte ich wegen meiner Verletzung nur im Chat und in den sozialen Medien mitverfolgen, was für ein Hype sich um die Streams und neuen Sendeformate entwickelt hat. Man konnte von zuhause so dicht dran sein wie noch nie. Ich hoffe, dass die neue Saison genau daran anknüpft und viele Twitch-Fans direkt den Weg zum Bounce House Cup finden.“ Zum Start des Events sollen gleich die jüngsten und aktivsten Anhänger:innen im Vordergrund stehen: Am Freitag sollen die Tribünen vor allem den Schüler:innen und Vereinsvolleyballer:innen gehören, dementsprechend beträgt der Eintrittspreis gerade einmal fünf Euro.

    Los geht es am ersten Turniertag gemäß der Setzliste aus der vergangenen Saison um 11 Uhr mit dem Auftaktspiel BERLIN RECYCLING Volleys gegen TSV Haching München. Danach spielt um 14 Uhr Pokalsieger VfB Friedrichshafen gegen die gastgebenden Helios GRIZZLYS. Um 17 Uhr folgt die Partie der SWD powervolleys Düren gegen die Energiequelle Netzhoppers KW-Bestensee und um 20 Uhr tritt die SVG Lüneburg gegen die WWK Volleys aus Herrsching an. Am Samstag treffen ab 11 Uhr jeweils die Verlierer und die Gewinner des ersten Tages gegeneinander an, um die Reihenfolge für die finalen Platzierungsspiele am Sonntag auszuspielen. Am Sonntag werden um 11 und 14 Uhr zunächst die Plätze fünf bis acht ermittelt. Um 17 Uhr wird dann der Bronzerang ausgespielt, bevor ab 20 Uhr im Finale um den ersten Titel der Saison gekämpft wird – der 1. Bounce House Cup Gewinner überhaupt.

    Große Abschlussparty am Sonntagabend

    Nach der Siegerehrung ist keinesfalls schon Schluss, zumal der darauffolgende Feiertag zum Ausschlafen einlädt. Den Abschluss des Events bildet die „Players Party“ im Foyer der Volksbank-Arena. Damit soll das Turnier stimmungsvoll ausklingen und zugleich die neue Saison 2022/23 eingeläutet werden. Mit Streetfood- und anderen Verkaufsständen vor der Halle ist auch sonst für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Für die beiden Wochenend-Tage beträgt der Eintrittspreis jeweils ab 13 Euro. Für alle, die ihr Bounce House Cup-Erlebnis gleich mit Rundum-sorglos-Paket inklusive Speisen und Getränken sowie der Möglichkeit zum kommunikativen Austausch im VIP-Raum buchen wollen, gibt es das VIP-Paket für 140 Euro pro Tag. Sämtliche Tickets sind auf www.ticketmaster.de erhältlich.

    Der Spielplan findet sich unter nachfolgendem Link: www.volleyball-supercup.de/bouncehousecup/spielplan

    26.08.2022 10:06

"Geile Chance, den ersten Titel zu holen"

VBL | Pressemitteilungen

Der erste Titel der Saison hat immer seinen Reiz, umso mehr, wenn endlich wieder Fans dabei sein dürfen. Die Meister und Pokalsieger der Volleyball-Bundesliga (VBL) bei Männern und Frauen ringen am Samstag (ab 17 Uhr) in der PALMBERG ARENA in Schwerin vor bis zu 1.000 Anhängern mit reichlich Start-Euphorie um die erste Trophäe der Spielzeit. Bei der sechsten Ausgabe des jungen, aber mittlerweile etablierten Wettbewerbs will Gastgeber SSC Palmberg Schwerin den Henkelpott im Klassikerduell gegen Meister Dresdner SC zum fünften Mal in Serie gewinnen. Ebenso wie bei den Frauen kommt es auch bei den Männern zu einer Neuauflage des Supercup-Matches des Vorjahres. Pokalsieger United Volleys Frankfurt fordert den Meister und zweimaligen Supercup-Gewinner Berlin Recycling Volleys heraus.

Das Klassikerduell zwischen Schwerin und Dresden sorgt bei Aktiven und Fans allein schon wegen der Rivalität der Klubs für Kribbeln. „Ich freue mich echt riesig auf das erste Kräftemessen gegen Dresden und habe dieses Jahr viel Vertrauen in die Mannschaft”, sagt SSC-Zuspielerin Femke Stoltenborg, die zur neuen Spielführerin ernannt wurde. Die auf sechs Positionen veränderte frische Schweriner Mannschaft kann die Erfahrung aus zwei Testspielen gegen Topklub VakifBank Istanbul einbringen. „Diese Spiele gegen eine der drei besten Mannschaften auf der Welt waren sehr lehrreich für uns”, sagt Trainer Felix Koslowski. Der Supercup nun sei „speziell für uns etwas Besonderes, weil wir das erste Mal wieder mit Zuschauern spielen können. Wir wollen gleich eine gute Leistung zeigen. Darauf arbeiten wir die ganze Vorbereitung hin”, betont Schwerins Coach, der auf seinen kompletten Kader bauen kann.

Kampf auf Augenhöhe zwischen Dresden und Schwerin. (Foto: Sebastian Wells)

Der Dresdner SC muss wegen einer Bänderdehnung wohl auf Libera Sophie Dreblow verzichten. „Es würde schon an ein Wunder grenzen, wenn sie spielen könnte”, sagt DSC-Trainer Alexander Waibl. Eine personelle Herausforderung für die Dresdnerinnen, da sie durch den Ausfall von Zugang Jacqueline Quade (Kreuzbandriss) ohnehin in der Annahme kreativ sein müssen. So muss der Meister aktuell auf die Eigengewächse Sina Stöckmann und Julia Wesser setzen, was allerdings ohnehin Klubphilosophie ist. „Der Supercup ist ein guter Gradmesser für den aktuellen Stand des Leistungsvermögens”, sagt Waibl. Doch der Coach weiß, dass seine Mannschaft nach den Abgängen von Leistungsträgerinnen wie Lena Stigrot, Lenka Dürr und Camilla Weitzel noch Zeit zur Entwicklung braucht. Nichtsdestotrotz möchte er beim Supercup sehen, „dass das Team auch emotional stabil spielt”. In der Vorbereitung gab es wie jüngst bei der 2:3-Niederlage in Potsdam stets Phasen, in denen die Gruppe wackelte. „Da wollen wir einen Schritt vorankommen, um gerade bei einem solchen Spiel, das live übertragen wird, bei dem es um einen ersten Titel geht und bei dem die Spielerinnen ein bisschen Druck verspüren, besonders aggressiv zu sein.”

Bei den Männern scheint die Ausgangslage eindeutiger. Meister BR Volleys geht als klarer Favorit in das Duell. Der Ligaprimus hat durch die Verpflichtungen von Libero Santiago Danani – Bronzemedaillengewinner mit Argentinien bei den Olympischen Spielen in Tokio – und Außen-Annahme-Akteur Ruben Schott noch mehr Stabilität dazugewonnen, während Säulen der Mannschaft wie Zuspieler und Kapitän Sergey Grankin und Scorer Benjamin Patch in Berlin geblieben sind und jetzt noch mehr Verantwortung übernehmen. „Natürlich müssen wir mit dieser Mannschaft um alle nationalen Titel kämpfen”, sagt Manager Kaweh Niroomand. Dazu zählt auch der Supercup, den die Berliner zuletzt zwei Mal in Serie gewinnen konnten. Allerdings fehlen in Schwerin gleich drei Akteure: die französischen Außen-Annahme-Spieler Samuel Tuia (Muskelfaserriss) und Timothée Carle sowie Mittelblocker Anton Brehme (beide Kniebeschwerden). Doch der Sieg im Härtetest beim polnischen Topklub Belchatow (3:2) zeigte, dass das erfahrene Team trotz kurzer Vorbereitungszeit schon auf hohem Niveau abliefern kann.

Pokalsieger Frankfurt und Meister Berlin treffen in Schwerin aufeinander. (Foto: Conny Kurth)

Herausforderer United Volleys rechnet sich dennoch Chancen aus. „Das Spiel hat schon Prestige und ist für uns eine geile Chance, bei diesem Höhepunkt gleich zu Beginn der Saison einen Titel zu holen”, sagt Frankfurts Diagonalangereifer Jochen Schöps. Der Routinier kündigt an: „Wir sind der Außenseiter, aber geben Vollgas. Chancen gibt es bei einem solchen Ein-Tages-Event immer. Man kann auch Berlin mal auf dem falschen Fuß erwischen. Wir werden sehen, ob wir sie ärgern können.” Der Supercup fehlt übrigens noch in der üppigen Titelsammlung des 37 Jahre alten mehrfachen deutschen und polnischen Meisters sowie Champions-League-Siegers, der sich auch auf die Kulisse freut. „Mit Zuschauern ist es wieder viel emotionaler. Wir wollen die Fans mitreißen und Stimmung von ihnen aufnehmen”, kündigt Schöps an.

Tickets

Für Kurzentschlossene sind noch wenige Tickets unter www.ticketmaster.de verfügbar. Es gibt keine Karten an der Tageskasse.
Bei der Veranstaltung kommt die 3G-Regelung zum Tragen. Das bedeutet, dass der Einlass nur mit einem entsprechenden Nachweis über eine Impfung, die Genesung oder mit einem offiziellen Test, der nicht älter als 24 Stunden sein darf, möglich ist. Während des gesamten Aufenthalts in der Arena gilt die Maskenpflicht. Diese muss auch am Platz getragen werden. Essen und Trinken ist auf den Plätzen nicht gestattet.

Autor: Ullrich Kroemer

veröffentlicht am Freitag, 1. Oktober 2021 um 15:14; erstellt von Westebbe, Janina
letzte Änderung: 09.11.21 17:26